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So machen wir Museen medial barrierefrei

Gebärdenvideos für Hörgeschädigte

 

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es derzeit ca. 300.000 Gehörlose und 15 Millionen Menschen, die eine so starke Beeinträchtigung des Gehörs haben, dass sie das Fernsehprogramm nicht ohne Hilfsmittel verfolgen können. Bedingt durch die demografische Entwicklung müssen steigende Zahlen prognostiziert werden.

An diese Zielgruppe wenden wir uns mit spezialisierten Führungen in Gebärdensprache und Untertiteln. Die Inhalte werden in logisch strukturierten Kapiteln als komprimiertes Video auf dem Gerät vorgehalten. Es ist dabei davon auszugehen, dass die Speicherkapazität groß genug ist, um mehrere unterschiedliche Ausstellungen parallel abrufbereit zu haben.

Die Videos werden in unserem Studio mit professionellen Gebärdendolmetschern und in engem Kontakt zu den Kunden erstellt. Sie können dabei die volle Bandbreite der Qualität von hochauflösendem HD-Video zur Projektion auf Leinwand bis zur komprimierten Version für den Videoguide erhalten. Je nach Einsatzzweck.

 

Gesprochene Führungen für Blinde

 

Es mag paradox wirken, in Ausstellungen ein Angebot für Blinde vorzuhalten. Ihnen sind jedoch gewiss auch Ausstellungskonzepte bekannt, die Blinden Angebote unterbreiten.

Darüber hinaus begleiten Blinde oft nichtbehinderte Besucher und würden sich über einen barrierefreien Zugang zu den Exponaten freuen.

Der Audioguide für Blinde muss die Exponate nicht nur in einen geschichtlich-fachlichen Kontext stellen, sondern auch das Exponat beschreiben. Man kann diese Fassung am ehesten mit Hörfilmen vergleichen.

Da das Gerät über ein Sensorfeld mit Berührungen gesteuert wird, ist eine spezielle Benutzerschnittstelle mit gesprochenen Hinweisen notwendig, um den Besucher ohne die Hilfe Dritter das Gerät benutzen lassen zu können. Diese spezielle Steuerung wird über eine auf das Gerät zugeschnittene Website erreicht, die über WLAN empfangen werden kann.

 

Audioguide für Nichtbehinderte

 

Die sicherlich größte Nutzerzahl wird die der Nichtbehinderten sein. Auf die Vor- und Nachteile von Audioguides muss hier nicht näher eingegangen werden.

Wichtig sind jedoch die Möglichkeiten, die dieses System hier zu den bisher genannten Optionen und zusätzlich zu herkömmlichen Audioguides bietet.

Als eine Option können die einzelnen Audiofiles im Gerät einprogrammiert werden. Dies gibt eine hohe Bediensicherheit, bedingt aber einen größeren Programmieraufwand bei wechselnden Ausstellungen.

Die zweite Möglichkeit des Abrufs über eine Website mit WLAN bietet demgegenüber den Vorteil, dass die Geräte nicht umprogrammiert werden müssen, wenn eine neue Ausstellung präsentiert werden soll. Da nur der Server die aktuellen Files vorhält, muss auch nur hier eine Aktualisierung vorgenommen werden. In kürzester Zeit können Ergänzungen oder Änderungen eingebaut werden, z.B. wenn ein Exponat zeitweilig entnommen werden musste.

Das System ist für Sie offen. Sie können so viele Geräte erwerben wie sie wollen und diese selbst aktualisieren. Wir liefern Ihnen die aufbereiteten Inhalte und weisen Sie ein. Danach benötigen Sie uns erst wieder, wenn Sie neue Inhalte bearbeitet haben möchten. Wir nennen Ihnen Bezugsquellen für die Geräte und das WLAN, installieren das System bei Ihnen, verdienen aber an der handelsüblichen Hardware nicht. Insofern ist dieses System vergleichsweise kostengünstig.



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